Modellprojekte zur Beruflichen Orientierung an Gymnasien

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Modellprojekte zur Beruflichen Orientierung an Gymnasien in den Sekundarstufen I und II. Nach der ersten Projektrunde gehen nun auch die Projekte des zweiten Förderaufrufs an den Start. 

Mit den Modellprojekten zur Beruflichen Orientierung an allgemeinbildenden Gymnasien (BOGY) verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Ziel, neue Konzepte für die Zusammenarbeit mit allgemeinbildenden Gymnasien im Berufsorientierungsprogramm (BOP) zu erproben und innovative Ansätze zu entwickeln.

Die BOP-Programmsäulen „Potenzialanalyse“ und „Werkstatttage“ werden hier in einer neuen, speziell auf Gymnasien zugeschnittenen Form gestaltet. Dabei gibt es nicht „die eine“ Lösung; die Modellprojekte bieten vielmehr Freiraum, mit unterschiedlichen zeitlichen, organisatorischen und inhaltlichen Rahmenbedingungen zu experimentieren.

Die Bildungsträger greifen in den Berufsfeldern der Werkstatttage gleichermaßen Tätigkeiten aus dualen und akademischen Bildungswegen auf. Die meisten von ihnen kooperierten dazu mit Hochschulen.

Die Programmstelle Berufsorientierung im Bundesinstitut für Berufsbildung begleitet die Modellprojekte wissenschaftlich und entwickelt aus den Erkenntnissen konzeptionelle Eckpunkte für die Zusammenarbeit mit Gymnasien im BOP.

Im Schuljahr 2020/2021 fördert das BMBF an 13 Orten die zweite Runde an Modellprojekten an allgemeinbildenden Gymnasien in den Sekundarstufen I und II.

Im Schuljahr 2019/20 förderte das BMBF an fünfzehn Orten eine erste Runde von Modellprojekten zur beruflichen Orientierung an allgemeinbildenden Gymnasien in der Sekundarstufe I.

Was unterscheidet die Projekte des zweiten Förderaufrufs von denen des ersten?

Während sich die erste Modellprojekt-Runde auf Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I konzentrierte, können Projekte der zweiten Runde ihre Konzepte sowohl auf die Sekundarstufe I als auch auf die Sekundarstufe II zuschneiden und entsprechend umsetzen. In der Sekundarstufe II können sich die Jugendlichen intensiver mit in die Ausgestaltung der Projekte einbringen.

Ein neues Element im Vergleich zum ersten Förderaufruf ist das Gespräch zur individuellen Standortbestimmung. Es nimmt die individuelle Ausgangslage jeder bzw. jedes einzelnen Jugendlichen in den Blick und dient dazu, mit dem Bildungsträger gemeinsam zu reflektieren, wo er/sie im Prozess der Berufsorientierung steht, welcher konkrete individuelle Orientierungsbedarf besteht und mit welchen Fragestellungen und Zielen er oder sie an die Potenzialanalyse und die Werkstatttage herangehen möchte.

Projekte des zweiten Förderaufrufs

ABW GmbH, Angermünde

Anzahl der Gymnasien im Projekt: 3
Dauer der Potenzialanalyse: 1 Tag (Verfahren: Peakus)
Dauer der Werkstatttage: 5 Tage
Sekundarstufe: I und II
URL: www.abw-ang.de

Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I können sich in drei von insgesamt zwölf Berufsfeldern erproben, wobei für jedes Berufsfeld ein bis zwei Tage zur Verfügung stehen. In jedem Berufsfeld wird eine Komplexaufgabe angeboten, die einen in sich geschlossenen Arbeitsprozess simuliert. Das jeweilige Komplexprojekt bietet Einblick in eine möglichst große Bandbreite von Tätigkeitsbereichen der einzelnen Berufsfelder sowie deren Verzahnung.

Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II entwickeln am ersten Tag in Gruppen à drei bis vier Personen jeweils eine Geschäftsidee und setzen diese um. Die inhaltliche Ausgestaltung der Werkstatttage in den insgesamt 14 zur Verfügung stehenden Berufsfeldern orientiert sich an den Geschäftsideen. Jede Gründungsidee kann in mindestens eine Fachbranche eingeordnet werden.

Nach der Einführung stellt jede/r Teilnehmende ein anonymes Gebot in eine elektronische „Suche-Biete-Börse“ ein, um zwei bis drei Partner/innen für eine „Start-Up-Gründung“ zu finden (Suche = Wunschvorstellung von beruflicher Tätigkeit, Biete = Potenziale, Kompetenzen). Die Gebote erfolgen anonym, damit sich die Schüler/innen ihre Partner/innen für das „Start-Up“ nur aufgrund der angebotenen Potenziale und Kompetenzen sowie der Wunschvorstellungen von einer beruflichen Tätigkeit aussuchen, unabhängig von Geschlecht, Bekanntheit, Sympathie usw.  Die Ideen werden in einer Gründungswerkstatt ausdifferenziert. 

Die ABW GmbH hatte bereits in der ersten Förderrunde ein Modellprojekt zur Beruflichen Orientierung an Gymnasien durchgeführt.

Berufsfelder

  • Elektro
  • Erziehung/Soziales
  • Gesundheit/Pflege
  • Grafik/Design
  • Handel/Logistik
  • Holz
  • Hotel- und Gastgewerbe
  • IT und Medien
  • Kraftfahrzeugtechnik
  • Metall/Engineering
  • Sport und Fitness
  • Wirtschaft/Verwaltung

Kooperationspartner

  • Deutsche Hochschule für Gesundheit und Sport (Berufsfeld Gesundheit/Pflege)
  • Gesellschaft für Leben und Gesundheit (Berufsfeld Gesundheit/Pflege)
  • Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) (Berufsfelder Wirtschaft/Verwaltung, Holz)
  • PCK Raffinerie GmbH (Angebot dualer Ausbildungsgänge in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Wildau; Berufsfelder Metall/Engineering, Elektro)

Standortbestimmungsgespräch

In der Sekundarstufe I dauert das Gespräch pro Schülerin oder Schüler jeweils 30 Minuten. In der Sekundarstufe II dauert das Gespräch pro Schülerin oder Schüler jeweils 45 Minuten. Die Gespräche erfolgen unter Zuhilfenahme des Berufswahlpasses auf Basis eines standardisierten Interviewbogens. Dabei werden Mittel und Methoden wie u.a. eine persönliche Boardkarte, die Mind-Map-Methode oder das Kompetenzrad genutzt.

Bau Bildung Sachsen-Anhalt e.V., ÜAZ Magdeburg

Anzahl der Gymnasien im Projekt: 1
Dauer der Potenzialanalyse: 2 Tage (Verfahren: MELBA/IDA)
Dauer der Werkstatttage: 8 Tage
Sekundarstufe: I und II
URL: bbst.bau-bildung.de

Die Schülerinnen und Schüler können sich in vier aus insgesamt fünf Berufsfeldern erproben, wobei pro Berufsfeld zwei Tage zur Verfügung stehen. In allen Berufsfeldern werden Übungen für unterschiedliche Leistungsniveaus vorgehalten. Die Studienberatung der Hochschule Magdeburg ergänzt die Werkstatttage um kurze Informationseinheiten zur Berufs- und Studienorientierung.

Ein wesentlicher Unterschied in der Herangehensweise für die Sekundarstufen I und II besteht darin, dass die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I konkrete Aufgaben in den Berufsfeldern erhalten. In der Sekundarstufe II können die Schülerinnen und Schüler ihren Auftrag bzw. ihr Projekt stärker mit eigenen Ideen anreichern. Nachdem sich jede Schülerin und jeder Schüler vier Berufsfelder zur Erprobung ausgesucht hat, werden Projektteams von maximal acht
Teilnehmenden gebildet. In diesen Teams findet zum Auftakt eine Arbeitsbesprechung statt, in der die Jugendlichen ihre Vorstellungen und Wünsche bezüglich der Berufsfelderprobung einbringen können. Diese werden gemeinsam auf ihre Umsetzbarkeit geprüft und es werden erste konkrete Arbeits- bzw. Projektinhalte umrissen und besprochen.

Berufsfelder

  • Bau
  • Gesundheit/Bildung und Erziehung/Soziales
  • IT/Druck/Medien
  • Metall
  • Wirtschaft und Verwaltung

Kooperationspartner

  • Bildungs- und Beratungszentrum Magdeburg (BBZM)
  • Hochschule Magdeburg/Stendal
  • Volksstimme Magdeburg (Berufsfeld IT, Medien und Druck)

Berufsfeld Gesundheit/Erziehung/Soziales:

  • Universitätsklinikum Magdeburg
  • AWO SPI
  • Bildungszentrum für Gesundheitsberufe Magdeburg
  • verschiedene Seniorenresidenzen der Stadt Magdeburg

Standortbestimmungsgespräch

Das Standortbestimmungsgespräch orientiert sich an einem Gesprächsleitfaden, der für Sekundarstufe I und II unterschiedlich ausdifferenziert ist. In der Sekundarstufe I dauert das Gespräch je Schülerin oder Schüler jeweils 30 Minuten. In der Sekundarstufe II dauert das Gespräch je Schülerin oder Schüler jeweils 60 Minuten.

bfz gGmbH, Bamberg

Anzahl der Gymnasien im Projekt: 1
Dauer der Potenzialanalyse: 1 Tag (trägereigenes Verfahren „KoJACK-Potenzial“)
Dauer der Werkstatttage: 4 Tage
Sekundarstufe: I
URL: www.bfz.de/bamberg

Die beruflichen Fortbildungszentren (bfz) führen die Potenzialanalyse mittels des eigenen Verfahrens KoJACK in Form eines Assessment Centers durch. In den Werkstatttagen kann sich jede Schülerin und jeder Schüler in vier Berufsfeldern erproben. Jedes Berufsfeld wird einen Tag lang erkundet und beinhaltet jeweils ein Projekt. Zu jedem Berufsfeld werden mögliche Berufe, Studiengänge und Weiterbildungsmöglichkeiten vorgestellt. Die Schülerinnen und Schüler können berufstypische Tätigkeiten ohne praktische Vorkenntnisse ausprobieren und ihre in der Potenzialanalyse entdeckten Fähigkeiten praktisch erkunden. Dabei wird die betriebliche Wirklichkeit abgebildet.

Berufsfeldspezifische Praxisprojekte werden jeweils in unterschiedlichen Levels angeboten. Je höher das Level der Projekte, desto komplexer und fachlich anspruchsvoller die Aufgabenstellung. Ergänzend gibt es ein Tutoring zur Unterstützung der Jugendlichen untereinander.

Die beruflichen Fortbildungszentren hatten mit dem Standort Ansbach bereits in der ersten Förderrunde ein Modellprojekt zur Beruflichen Orientierung an Gymnasien durchgeführt.

Berufsfelder

  • Elektronik
  • Gesundheit/Erziehung/Soziales
  • IT, Druck und Medien
  • Wirtschaft und Verwaltung

Kooperationspartner

Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Durch die Vielfalt in der Lehre ergeben sich zahlreiche Schnittmengen mit den angebotenen Berufsfeldern, insbesondere mit dem Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik. Hier sind zu nennen: BIT - Bamberger Informatik Tag, Frühstudium, Minivorlesungen, Kooperation mit P-Seminaren auf schulischer Seite, Schülerforschungszentrum Bamberg.)

Standortbestimmungsgespräch

Das Standortbestimmungsgespräch dauert pro Schülerin oder Schüler jeweils 30 Minuten. Im Vorfeld wird ein Fragebogen ausgegeben, den die Jugendlichen ausgefüllt mitbringen. Nach Möglichkeit werden Portfolioinstrumente – wie z. B. der Berufswahlpass, der Berufswahlordner – in das Gespräch miteinbezogen.

bfz gGmbH, Coburg

Anzahl der Gymnasien im Projekt: 2
Dauer der Potenzialanalyse: 1 Tag (trägereigenes Verfahren „KoJACK-Potenzial“)
Dauer der Werkstatttage: 4 Tage
Sekundarstufe: I
URL: www.bfz.de/coburg

Das bfz führt die Potenzialanalyse mittels des eigenen Verfahrens KoJACK in Form eines Assessment Centers durch. In den Werkstatttagen erprobt sich jede Schülerin und jeder Schüler an vier Werkstatttagen in vier Berufsfeldern, indem sie als berufsfeldübergreifendes Werkstück ein Vogelhäuschen herstellen.

Das Projekt enthält akademische und nichtakademische Tätigkeiten. Zu den planerischen und betriebswirtschaftlichen Aufgaben zählt die Erstellung eines Architekturmodells und die Entwicklung eines Marketingkonzepts. Die handwerkliche Komponente ist der eigentliche Bau des Holzvogelhauses und des Metallstandfußes.

Das bfz hatte mit dem Standort Arnsbach bereits in der ersten Förderrunde ein Modellprojekt zur Beruflichen Orientierung an Gymnasien durchgeführt.

Berufsfelder

  • Architektur
  • Holz
  • Metall
  • Wirtschaft/Verwaltung

Kooperationspartner

  • Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg

Standortbestimmungsgespräch

Das Standortbestimmungsgespräch dauert pro Schülerin oder Schüler jeweils 30 Minuten. Das Hauptaugenmerk wird auf einen Fragebogen gelegt, den die Teilnehmenden vor ihrem Gespräch ausfüllen, d.h., die 30 Minuten beziehen sich rein auf die gemeinsame Reflexion. Im Zentrum steht die Biografiearbeit, bei welcher der/die Jugendliche die ersten beruflichen Ideen und Wünsche identifiziert. Im Anschluss wird eine Zielvereinbarung geschlossen.

Bildungszentrum für Beruf und Wirtschaft e.V., Wittenberg

Anzahl der Gymnasien im Projekt: 1
Dauer der Potenzialanalyse: 1 Tag (trägereigenes Verfahren: „Lösen eines Kriminalfalls“)
Dauer der Werkstatttage: 4 Tage
Sekundarstufe: I
URL: www.bbw-wittenberg.de

Jede Schülerin und jeder Schüler kann sich in den Werkstatttagen in vier aus fünf Berufsfeldern erproben.

Die vorgeschaltete Potenzialanalyse wurde eigens vom Projektträger konzipiert. Das lebensweltorientierte Konzept steht unter dem Motto "Lösen eines Kriminalfalles - Tatbestand: verschwundenes Gemälde". In verschiedenen Einzel-, Partner- und Gruppenaufgaben lösen die Jugendlichen den Kriminalfall. Dabei übernehmen sie verschiedene Rollen, zum Beispiel Kommissar/in oder Täter/in. Nach jeder Teilaufgabe erhalten sie ein individuelles, stärkenorientiertes Feedback. Die Ergebnisse der Potenzialanalyse sind für die Wahl der Berufsfelder und für die Inhalte der Werkstatttage entscheidend.

Das Ziel des Gesamtprojektes ist, die Schülerinnen und Schüler durch das Ausprobieren verschiedener berufs- und studienorientierter praxisnaher Tätigkeiten in eine begründete Berufswahlentscheidung zu führen. Potenzialanalyse und Werkstatttage beinhalten viele Übungen und Aufgaben, die den unterschiedlichen Anforderungsniveaus und der kulturellen Vielseitigkeit der Jugendlichen gerecht werden. Zum Abschluss des Projekts erhalten die Schüler eine Teilnahmebescheinigung, ein Kompetenzprofil sowie ein Auswertungsdokument.

Berufsfelder

  • Bau
  • Elektrotechnik
  • Gesundheit/Erziehung/Soziales
  • Naturwissenschaften
  • Wirtschaft und Verwaltung

Kooperationspartner

Der Einsatz externer Dozentinnen und Dozenten sowie Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft ist geplant, um Studien- und Aufstiegsmöglichkeiten zu thematisieren (z. B. eine Ärztin oder ein Arzt im Berufsfeld Gesundheit/Erziehung/Soziales, eine Architektin oder ein Architekt im Berufsfeld Bau).

Standortbestimmungsgespräch

Das Standortbestimmungsgespräch dauert pro Schülerin oder Schüler jeweils 30 Minuten. Grundlage hierfür ist eine eigenverantwortliche Analyse der eigenen Ausgangslage durch die Jugendlichen auf Basis des Berufswahlpasses.

Das Gespräch orientiert sich an einem Gesprächsleitfaden mit stärkenorientierten und an die Sekundarstufe I angepassten Fragestellungen. Die Ergebnisse werden im Berufswahlpass dokumentiert und bilden eine Grundlage für Potenzialanalyse und Werkstatttage.

Campus Handwerk Süd-West Niedersachsen GmbH, Lingen

Anzahl der Gymnasien im Projekt: 2
Dauer der Potenzialanalyse: 1 Tag (Verfahren: Profil AC)
Dauer der Werkstatttage: 4 Tage
Sekundarstufe: II
URL: www.campushandwerk-swn.de

In den Werkstatttagen werden ein oder mehrere berufsfeldübergreifende Werkstücke in insgesamt fünf angebotenen Berufsfeldern erstellt.

Der Projektträger Campus Handwerk (ehemals BTZ Lingen) hatte bereits in der ersten Förderrunde ein Modellprojekt zur Beruflichen Orientierung an Gymnasien – damals mit der Sekundarstufe I – durchgeführt (Link zum Video). Das Konzept der ersten Runde wurde mit Blick auf die größere Selbstständigkeit von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II modifiziert. Außerdem wurden die Werkstücke weiterentwickelt.

Der Bau berufsfeldübergreifender Werkstücke, welcher komplexere Werkstücke als in einzelnen Gewerken ermöglicht, wird auch in diesem Projekt wieder aufgegriffen. Zu Beginn des ersten Berufsfelds wird der Kontext des Werkstückes z. B. durch audiovisuelle Medien vermittelt. Das darauf fußende Verständnis des Gesamtzusammenhangs bildet die Grundlage für die spätere, weitgehend selbstorganisierte Arbeit. Am Ende der Woche wird in Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück und Unternehmen ein Workshop-Tag angeboten.

Berufsfelder

  • Design und Projektmanagement
  • Elektro
  • Holz
  • Kunststoff
  • Marketing, Kommunikation und Medienmanagement

Kooperationspartner

  • Hochschule Osnabrück
  • VHS Meppen

Standortbestimmungsgespräch

Das Gespräch zur Standortbestimmung dauert 60 Minuten. Das Hauptaugenmerk wird auf die biografische Arbeit gelegt. Portfolioinstrumente wie z.B. der Berufswahlpass und ergänzende Unterlagen werden miteinbezogen. KAoA-Materialien („Baum der Erkenntnis“) werden zur Verschriftlichung des Gesprächs verwendet.

Handwerkskammer für Oberfranken

Anzahl der Gymnasien im Projekt: 1
Dauer der Potenzialanalyse: 1 Tag (Verfahren: hamet BOP)
Dauer der Werkstatttage: 6 Tage
Sekundarstufe: I
URL: www.hwk-oberfranken.de/BOGY

Jede Schülerin und jeder Schüler durchläuft mehrere Berufsfelder. Das übergreifende Projekt der Werkstatttage ist die Anfertigung einer „Soundbox“. Dies ist eine Lautsprecherbox mit Handy-/Tablet-Halterung, die durch Bluetooth mit dem Handy/Tablet verbunden wird. Zur Herstellung dieses Werkstückes sind die angebotenen Berufsfelder Holz, Elektro, Metall, Farbe und Wirtschaft miteinander verzahnt.

Am 6. Tag der Werkstatttage gibt es eine Podiumsdiskussion unter Einbindung von Best-Practice-Beispielen. Fachexperten geben kurze Impulsreferate, dann findet eine Diskussion zum Thema „Viele Wege führen zum Ziel“ statt.

Berufsfelder

  • Elektro
  • Farbe/Raumgestaltung
  • Holz
  • Metall/Additive Fertigung
  • Wirtschaft

Kooperationspartner

  • Kompetenzzentrum Digitales Handwerk (KDH)

Standortbestimmungsgespräch

Das Standortbestimmungsgespräch dauert pro Schülerin oder Schüler jeweils 30 Minuten.

KEB gGmbH - Arbeit, Bildung, Zukunft

Anzahl der Gymnasien im Projekt: 2
Dauer der Potenzialanalyse: 1 Tag (trägereigenes Verfahren)
Dauer der Werkstatttage: 5 Tage
Sekundarstufe: I
URL: keb-dillingen.de

Jede Schülerin und jeder Schüler kann sich in zwei aus insgesamt sechs Berufsfeldern erproben. Für jedes Berufsfeld stehen zwei Tage zur Verfügung. Die Berufsfelder werden zu gleichen Teilen bei KEB Dillingen und beim Kooperationspartner, der VHS Dillingen, durchgeführt. Ein beispielhaftes Werkstück ist eine elektronische Bluetooth-Box, in einem anderen Berufsfeld steht die Planung einer Hochzeitsfeier in der Rolle einer Eventagentur im Mittelpunkt. Der letzte Tag der Werkstatttage findet an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes statt und beinhaltet die Teilnahme an MINT-Workshops in Laboren.

Berufsfelder

  • Event- und Tourismusmanagement (KEB)
  • IT/Softwareentwicklung (VHS Dillingen)
  • Medizin/Pflege/Soziales (VHS Dillingen)
  • Mode/Design (VHS Dillingen)
  • Technik (KEB)
  • Wirtschaft/Recht/Verwaltung (KEB)

Kooperationspartner

  • VHS Dillingen
  • Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW Saar, Berufsfelder im MINT-Bereich: Verkehr, Umwelt, Produktion, Energie, Mechanik und Elektrotechnik)

Standortbestimmungsgespräch

Das Standortbestimmungsgespräch dauert pro Schülerin oder Schüler jeweils 30 Minuten. Es kommt ein Fragebogen zu beruflichen Interessen, persönlichen Stärken und individuellen Kompetenzen zum Einsatz, dessen Ergebnisse besprochen werden. Am Ende steht eine Zielvereinbarung, die die individuellen Erwartungen der Schülerin bzw. des Schülers an Potenzialanalyse und Werkstatttage beinhaltet.

Norderstedter Bildungsgesellschaft mbH Jugendaufbauwerk, Norderstedt

Anzahl der Gymnasien im Projekt: 2
Dauer der Potenzialanalyse: 2 Tage (Verfahren vom Kooperationspartner entwickelt)
Dauer der Werkstatttage: 8 Tage
Sekundarstufe: II
URL: www.nobig.de

Jede Schülerin und jeder Schüler kann sich in drei aus insgesamt fünf Berufsfeldern erproben. Statt der engen Ausrichtung an Berufsfeldern werden Tätigkeitsschwerpunkte, die sich in den unterschiedlichsten Berufen wiederfinden, stärker in den Blick gerückt. Die Schwerpunktbereiche gliedern sich in einen gewerblichen Teil als berufsfeldübergreifendes Projekt (Metall, Holz, Farbe/Kunst), den IT- Bereich und den Bereich Wirtschaft und Verwaltung.

Der Projektträger hatte bereits in der ersten Förderrunde ein Modellprojekt zur Beruflichen Orientierung an Gymnasien durchgeführt.

Berufsfelder

Farbe/Kunst
Holz
IT
Metall
Wirtschaft und Verwaltung

Kooperationspartner

Nordakademie Elmshorn/Hamburg/D4H Digital4Human (bei der Potenzialanalyse)

Standortbestimmungsgespräch

Das Standortbestimmungsgespräch dauert pro Schülerin oder Schüler jeweils 60 Minuten. Nach einer Erläuterung und ggf. der Sichtung des Berufswahlpasses erfolgt ein fünf- bis siebenminütiger Persönlichkeitstest am PC. Bevor es an die Sichtung der Auswertung geht, erfolgt ein Einzelgespräch, in dem persönliche und berufliche Interessen und eine Selbsteinschätzung zu individuellen Stärken und Fähigkeiten im Mittelpunkt stehen. Im Anschluss wird das Testergebnis besprochen. Der Test wertet nach dem Myers-Briggs-Typenindikator aus und wurde von der Nordakademie / D4H entwickelt und an die Zielgruppe angepasst.

Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH, Frankfurt am Main

Anzahl der Gymnasien im Projekt: 2
Dauer der Potenzialanalyse: 1 Tag (Verfahren: angelehnt an das Hessische Landeskonzept Kompo 7 bzw. Kompo 9)
Dauer der Werkstatttage: 4 Tage
Sekundarstufe: II
URL: www.provadis.de

Die Berufsfelder während der Werkstatttage liegen ausschließlich im MINT-Bereich mit Fokus auf die chemische und pharmazeutische Branche. Aufgrund der Ausstattung der Provadis GmbH als überbetriebliche Berufsbildungsstätte haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, auch an großen Anlagen und Maschinen praktisch zu arbeiten. Es findet ein Wechsel an Planungs , Programmier- und handwerklichen Aufgaben statt. Zu der Provadis GmbH gehört eine private staatlich anerkannte Hochschule, die duale Studiengänge in den Fachrichtungen BWL, Chemical Engineering, Biotechnologie und IT anbietet. Dies fließt mit in die Umsetzung der Werkstatttage ein.

Der Projektträger hatte bereits in der ersten Förderrunde ein Modellprojekt zur Beruflichen Orientierung an Gymnasien durchgeführt.

Berufsfelder

  • Naturwissenschaften: Chemie
  • Naturwissenschaften: Biologie/Biotechnologie
  • Elektro(technik)
  • IT

Kooperationspartner

  • Gesellschaft für Wirtschaftskunde e. V. (GfW) (bei Potenzialanalyse/Standortbestimmung)

Standortbestimmungsgespräch

Das Standortbestimmungsgespräch dauert pro Schülerin oder Schüler jeweils 40 bis 60 Minuten. Im Vorfeld erhalten die Jugendlichen drei Reflexionsaufgaben, deren Ergebnisse Grundlage des Gesprächs sein sollen.

SR Bildungszentrum Wismar GmbH

Anzahl der Gymnasien im Projekt: 1
Dauer der Potenzialanalyse: 2 Tage (trägereigenes Verfahren)
Dauer der Werkstatttage: 6 Tage
Sekundarstufe: II
URL: www.bz-wismar.de

Jede Schülerin und jeder Schüler kann sich in drei aus insgesamt sieben Berufsfeldern erproben. Die Wahl der Berufsfelder basiert auf den Ergebnissen aus der Standortbestimmung und der Potenzialanalyse sowie dem durchgeführten Allgemeine-Interessen-Struktur-Test nach Holland und einer anschließenden individuellen Beratung. So vorbereitet, treffen die Schülerinnen und Schüler ihre Entscheidung zu Hause zusammen mit den Eltern.

Jedes Berufsfeld erstreckt sich über zwei Tage und ist unterteilt in einen akademischen Teil (1. Tag) und berufspraktischen Teil (2. Tag.) Ersterer wird in der Fachhochschule, letzterer beim Träger vermittelt. Am akademischen Tag absolvieren die Schülerinnen und Schüler planerische Tätigkeiten mit höherem Anforderungsniveau. Am zweiten Tag werden Projektaufträge praktisch umgesetzt und Exkursionen durchgeführt.

Der Projektträger hatte bereits in der ersten Förderrunde ein Modellprojekt zur Beruflichen Orientierung an Gymnasien durchgeführt.

Berufsfelder

  • Bau und Architektur
  • Hotel und Tourismus
  • IT (Medien, Design)
  • Medizin und Gesundheit
  • Metall und Mechatronik
  • Pädagogik und Soziales
  • Wirtschaft und Verwaltung

Kooperationspartner

  • Hochschule Wismar (praxisorientierte Zusammenarbeit in den Berufsfeldern Holz, Metall, Bau, Farbe/Raumgestaltung, Wirtschaft und Verwaltung)

Standortbestimmungsgespräch

Das Gespräch dauert mindestens 60 Minuten. Die Dokumentation der Ergebnisse erfolgt durch einen Fragebogen mit Multiple-Choice-Fragestellungen.

Teutloff gGmbH, Wernigerode

Anzahl der Gymnasien im Projekt: 1
Dauer der Potenzialanalyse: 1 Tag (Verfahren: angelehnt an Profil AC)
Dauer der Werkstatttage: 8 Tage (Sek. I) bzw. 4 Tage (Sek. II)
Sekundarstufe: I und II
URL: www.teutloff-bildungszentrum.de

Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I durchlaufen zunächst jeweils einen Tag lang drei Berufsfelder. Zur Auswahl stehen Produktion/Handwerk/Technik und Dienstleistung/Wirtschaft/Soziales. Im Anschluss setzen die Jugendlichen an fünf Werkstatttagen das berufsfeldübergreifende Werkstück „Helikopter“ um.

Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II nehmen an insgesamt vier Werkstatttagen in den Bereichen Wirtschaft/Verwaltung/Management, Industrie 4.0/Digitalisierung und Gesundheit/Soziales teil.

Berufsfelder

  • Dienstleistung/Wirtschaft/Soziales (Sek. I)
  • Produktion/Handwerk/Technik (Sek. I)
  • Helikopter: Gießerei-, 3D-, CNC- und Elektrotechnik (Sek. I)
  • Gesundheit/Soziales (Sek. II)
  • Industrie 4.0/ Digitalisierung (Sek. II)
  • Wirtschaft/Verwaltung/Management (Sek. II)

Kooperationspartner

  • Oskar Kämmer Schule, Wernigerode

Standortbestimmungsgespräch

Das Standortbestimmungsgespräch dauert pro Schülerin oder Schüler der Sekundarstufe I jeweils 30 Minuten, in der Sekundarstufe II 45 Minuten. Es unterteilt sich in drei Phasen: die Biografiearbeit, die Arbeit mit dem Berufswahlpass sowie eine Zusammenfassung von Potenzialanalyse und Werkstatttagen mit Blick auf die Zukunft.

VHS Bildungswerk gGmbH, Magdeburg

Anzahl der Gymnasien im Projekt: 1
Dauer der Potenzialanalyse: 1 Tag (Verfahren: Hamet BOP)
Dauer der Werkstatttage: 4 Tage
Sekundarstufe: I
URL: bildungswerk.de/ueber-uns/standorte/magdeburg

Das Aus- und Weiterbildungszentrum Aschersleben des VHS Bildungswerks setzt Hamet BOP als Potenzialanalyseverfahren ein, wobei praktische, handlungsorientierte Aufgaben durch akademische Aufgaben ergänzt werden.

Nach erfolgter Potenzialanalyse kann sich jede Schülerin und jeder Schüler in drei bis vier aus insgesamt zehn Berufsfeldern erproben. Die Gruppenstärke in den Werkstatttagen beträgt maximal sechs Schülerinnen und Schüler. Die Werkstatttage finden sowohl beim Träger als auch bei den Kooperationspartnern statt. An den vier kooperierenden Hochschulen erfolgt eine praktische Erprobung akademischer Tätigkeiten und eine Vorstellung verschiedener Studiengänge.

Berufsfelder

  • Bau
  • Elektro
  • Erziehung und Soziales
  • Farbe und Raumgestaltung
  • Holz
  • IT/Medien
  • Landwirtschaft
  • Naturwissenschaft (Psychologie)
  • Pflege/Gesundheit/Soziales
  • Verkauf

Kooperationspartner

  • Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle
  • Duale Hochschule Gera-Eisenach
  • Hochschule Anhalt
  • Hochschule Harz
  • Institut für Weiterbildung in der Kranken- & Altenpflege

Standortbestimmungsgespräch

Das leitfadengestützte Standortbestimmungsgespräch dauert pro Schülerin oder Schüler jeweils 30 Minuten. Die Ergebnisse fließen in die Planung der Werkstatttage ein. Zusätzlich können die Ergebnisse im Berufswahlpass eingetragen werden.

Projekte des ersten Förderaufrufs

ABW Angermünde

Anzahl der Gymnasien im Projekt: 2
Dauer der Potenzialanalyse: 1 Tag
Dauer der Werkstatttage: 6 Tage

Die Schülerinnen und Schüler werden drei von zwölf angebotenen Berufsfeldern jeweils zwei Tage lang durchlaufen, darunter u.a. Architektur, Metall/Engineering und Holz. Die Werkstatttage werden teilweise bei kooperierenden Hochschulen vor Ort umgesetzt. Für jedes Berufsfeld liegt eine Komplexaufgabe vor, die einen in sich geschlossenen Arbeitsprozess simuliert. Die große Bandbreite von Tätigkeitsbereichen und deren Verzahnung wird auf diese Weise verdeutlicht.

www.abw-ang.de/

Ausbildungsverbund Olefinpartner

Anzahl der Gymnasien im Projekt: 3
Dauer der Potenzialanalyse: 2 Tage
Dauer der Werkstatttage: 8

Die Schülerinnen und Schüler sollen in Kooperation mit einem Bildungszentrum in einer ersten Phase fünf Berufsfelder in fünf Tagen kennenlernen: Naturwissenschaften/Chemie, Metalltechnik/Systemtechnik, Elektrotechnik/Elektronik, IT/Medien und Wirtschaft/Verwaltung. In der 2. Phase werden die Teilnehmenden ein ausgewähltes Berufsfeld vertiefend bearbeiten.

www.avoinfo.de/

AWZ Bildungs- und Betreuungsservice gGmbH, Halberstadt

Anzahl der Gymnasien im Projekt: 2
Dauer der Potenzialanalyse: 2 Tage
Dauer der Werkstatttage: 8 Tage

Die Schülerinnen und Schüler können aus vierzehn Berufsfeldern vier auswählen, darunter u.a. Journalismus, Marketing, Pädagogik, Gesundheit/Soziales. Verschiedene Unternehmen, eine Praxis für Ergotherapie, Beratungsstellen der AWO und ABS sowie ein Seniorencentrum sind in das Modellprojekt eingebunden. In der ersten Woche lernen die Teilnehmenden die Berufsfelder jeweils einen Tag kennen, in der zweiten Woche werden sie in einem Berufsfeld vertiefend ein Projekt innerhalb von vier Tagen bearbeiten.

www.awz.net/

bfz gGmbH, Ansbach

Anzahl der Gymnasien im Projekt: 1
Dauer der Potenzialanalyse: 1 Tag
Dauer der Werkstatttage: 4 Tage

In den Werkstatttagen werden die Teilnehmenden in Zusammenarbeit mit einer Hochschule duale und akademische Tätigkeiten aus vier ausgewählten Berufsfeldern (Architektur/Bau, Wirtschaft/Verwaltung und Elektro, Gesundheit/Erziehung und Soziales) kennenlernen, die zu einem interdisziplinären Werkstück zusammengeführt werden: Die Schülerinnen und Schüler entwerfen ein energieeffizientes und ökonomisches Einfamilienhaus als Architekturmodell, bauen dafür eine Solaranlage und entwerfen ein Marketingkonzept.

www.bfz.de

BTZ des Handwerks GmbH, Lingen

Anzahl der Gymnasien im Projekt: 2
Dauer der Potenzialanalyse: 1 bzw. 2 Tage
Dauer der Werkstatttage: 4 bzw. 8 Tage

Die Schülerinnen und Schüler der beteiligten Gymnasien werden in zwei unterschiedlichen zeitlichen Modellen die Berufsfelder „Wirtschaft, Kommunikation und Digitalisierung“, „Naturwissenschaften“, „Marketing, Kommunikation und Medienmanagement“ sowie „Design und Projektmanagement“ kennenlernen. Es werden in erster Linie Projekte umgesetzt, die sich mit Lösungen für Umweltprobleme beschäftigen.

http://www.btz-handwerk.de/ausbildung-umschulung/berufsorientierungsprogramm-bop/gymnasien.html

Euro-Trainings-Centre ETC e.V., München

Anzahl der Gymnasien im Projekt: ?
Dauer der Potenzialanalyse: 1 Tag
Dauer der Werkstatttage: 5 Tage

Die Schülerinnen und Schüler werden als Projekt innerhalb von fünf Tagen eine „Berufswahlmesse“ organisieren und durchführen, an der sie selbst und verschiedene externe Akteure teilnehmen sollen. Die Jugendlichen werden sich dafür in verschiedenen Rollen wiederfinden (Eventmanagement, Marketing, Catering und Technik), abgebildet sind hierbei die Berufsfelder Dienstleistung/Wirtschaft/Soziales, Hotel und Gastronomie, Produktion/Handwerk/Technik. Als Werkstücke werden u.a. Messestände hergestellt. Ein Lernortwechsel an eine Hochschule ist geplant.

www.etcev.de/

Handwerkskammer Südwestfalen, Arnsberg

Anzahl der Gymnasien im Projekt: 2
Dauer der Potenzialanalyse: 1 Tag (Landesprogramm)
Dauer der Werkstatttage: 5 Tage

Die Schülerinnen und Schüler können aus drei verschiedenen Blöcken auswählen, die jeweils aus zwei Berufsfeldern bestehen:

Block A: sozial-pflegerisch/kaufmännisch-verwaltend (Pädagogik/Tourismus Eventmanagement)
Block B: handwerklich-technisch/künstlerisch-kreativ (SHK/Maler, Design, Innenarchitektur)
Block C: künstlerisch-kreativ/ handwerklich-technisch (Maler/Maschinenbau)

Die Jugendlichen werden dann zwei Projekte jeweils 2-tägig als Projektworkshop durchlaufen, im sozial-pflegerischen Block hospitieren die Teilnehmenden in einer Kita. Am letzten Tag soll eine moderierte Podiumsdiskussion mit den Schülerinnen und Schülern, Vertreterinnen und Vertretern von Hochschule und Unternehmen stattfinden.

www.hwk-swf.de

Handwerkskammer Cottbus

Anzahl der Gymnasien im Projekt: 2
Dauer der Potenzialanalyse: 1 Tag (Landesprogramm)
Dauer der Werkstatttage: 8 Tage

Die Durchführung erfolgt in enger Kooperation mit einer Hochschule, deren Dozenten die Handwerkskammer vor Ort unterstützen. Die Werkstatttage sind auf die ausbildungsintegrierten dualen Studiengänge in den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik, Bauingenieurwesen und Wirtschaftsingenieurwesen ausgerichtet. Die Schüler durchlaufen während des Projekts verschiedene Werkstätten in den Bereichen: Holz, Metallbau, Anlagenmechanik-SHK und Elektrotechnik. Die beiden letztgenannten werden zu einem Projekt aus dem Bereich Smart Home verknüpft.

www.hwk-cottbus.de

Handwerkskammer Potsdam

Anzahl der Gymnasien im Projekt: 4
Dauer der Potenzialanalyse: 1 Tag (Landesprogramm)
Dauer der Werkstatttage: 5 bzw. 8 Tage

Die Handwerkskammer Potsdam bietet zwei Formen der Werkstatttage an. Bei der 5-tägigen Variante werden nach der Potenzialanalyse zwei Berufsfelder inkl. Hospitation/Betriebsexkursion folgen, bei der 8-tägigen Variante 3-4 Berufsfelder inkl. Hospitationen/Betriebsexkursion. Um die enge Verzahnung von Berufsfeldern zu vermitteln, wurden drei Themenbereiche gebildet, in denen jeweils zwei Berufsfelder verknüpft werden: Gebäudetechnik (SHK/Elektro), Gestaltung (Holz/Metall-Kunststoff) und Mobilität (Fahrzeuge/Elektro). Es sind zwei Hochschulen in das Projekt eingebunden.

www.hwk-potsdam.de

Norderstedter Bildungsgesellschaft mbH Jugendaufbauwerk, Norderstedt

Anzahl der Gymnasien im Projekt: ?
Dauer der Potenzialanalyse: 2 Tage
Dauer der Werkstatttage: 8 Tage

Die Werkstatttage haben Projektcharakter und zeigen Tätigkeitsschwerpunkte auf. Bei den Projekten steht das Erproben von Schlüsselqualifikationen im Vordergrund. Innerhalb der Projektaufgaben finden sich teilweise Verbundwerkstücke. Die Schülerinnen und Schüler erproben sich in drei Berufsfeldern (gewerbliche: Farbe/Raumgestaltung/Kunst, Metall, Holz/Bau; IT und Medien; Wirtschaft und Verwaltung) nach dem zeitlichen Schema 3-2-3 Tage.

www.nobig.de

Provadis GmbH, Frankfurt am Main

Anzahl der Gymnasien im Projekt: 2
Dauer der Potenzialanalyse: 1 Tag
Dauer der Werkstatttage: 4 Tage

Provadis ist überbetriebliche Berufsbildungsstätte, zur Unternehmensgruppe gehört aber auch eine private, staatlich anerkannte Hochschule. Die Expertise aus beiden Bildungswegen soll in das Projekt eingebracht werden. Die Schülerinnen und Schüler lernen aus dem Bereich chemisch/pharmazeutische Industrie unterschiedliche Berufe und Bildungswege kennen, die Aus- und Fortbildungswege sowie Studienmöglichkeiten beinhalten. Das Projekt orientiert sich an Abläufen in einem Produktionsbetrieb.

www.provadis.de/

SBH Paderborn GmbH, Hannover

Anzahl der Gymnasien im Projekt: 2
Dauer der Potenzialanalyse: 2 Tage
Dauer der Werkstatttage: 4 Tage

Im Projekt werden die Berufsfelder Wirtschaft und Verwaltung, Gesundheit/Erziehung, Soziales, IT/Medien, Metall und Landwirtschaft/Ernährung (Garten-/Landschaftsbau) angeboten. Die Schülerinnen und Schüler durchlaufen jeweils zwei Berufsfelder zwei Tage lang. Im Berufsfeld IT/Medien sollen die Jugendlichen bspw. einen Plot und einen Interviewleitfaden entwickeln und anschließend den Film bearbeiten.

www.stiftung-bildung-handwerk.de/

SR Bildungszentrum Wismar GmbH

Anzahl der Gymnasien im Projekt: 2
Dauer der Potenzialanalyse: 2 Tage
Dauer der Werkstatttage: 6 Tage

Die Schülerinnen und Schüler können aus neun Berufsfeldern drei auswählen. Jeweils ein Tag pro Berufsfeld ist einerseits für die Erprobung von Tätigkeiten aus Ausbildung und andererseits für Tätigkeiten aus akademischen Berufen geplant. Die Werkstatttage finden teilweise an einer Hochschule statt. Angebotene Berufsfelder sind Holz, Metall, Bau, Farbe/Raumgestaltung, Wirtschaft und Verwaltung.

www.bz-wismar.de

Teutloff gGmbH, Schönebeck

Anzahl der Gymnasien im Projekt: 2
Dauer der Potenzialanalyse: 1 Tag
Dauer der Werkstatttage: 4 Tage

Die Jugendlichen können eines von acht berufsfeldübergreifenden Werkstatt-Projekten auswählen, an dem sie vier Tage lang arbeiten. Diese berücksichtigen die Tätigkeitsschwerpunkte: Produktion und Fertigung; Metall und Maschinenbau; Werkstoffe und kreatives Gestalten; Bau, Architektur, Vermessung; IT und Medien; Naturwissenschaften, Umwelt, Erneuerbare Energien; Dienstleistungen: Management; Gesundheit, Erziehung und Soziales; Ökonomie, Wirtschaft und Verwaltung; Elektrotechnik, Verkehr und Logistik; Forschung und Entwicklung. Dozenten einer Hochschule sind in die Werkstatttage involviert.

www.teutloff-sbk.de

Überbetriebliches Bildungszentrum in Ostbayern gGmbH, Weiherhammer

Anzahl der Gymnasien im Projekt: 2
Dauer der Potenzialanalyse: 1 Tag
Dauer der Werkstatttage: 8 Tage

Angebotene Berufsfelder sind: Metall und Kunststoff/Elektro/IT, Druck und Medien/Wirtschaft und Verwaltung. Sie wurden aufgrund ihrer Nähe zu den angebotenen Studiengängen einer regionalen Hochschule ausgewählt. Die Schülerinnen und Schüler werden jedes Berufsfeld zwei Tage lang kennenlernen. Die Werkstatttage werden an beiden Lernorten (ÜBZO und Hochschule) stattfinden; die Mitarbeitenden von beiden Institutionen sind wechselseitig präsent, um die Erprobung von Tätigkeiten aus dualen und akademischen Bildungswegen zu ermöglichen.

www.uebzo.de